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2018/01/08

My Plans for 2018

Okay, die erste Woche in 2018 wäre geschafft.
Richtige Vorsätze hab ich mir nicht gesetzt. Ich finde das irgendwie doof. Wenn ich mir was vornehmen will, wieso muss das zum 1. Januar sein? Das kann man doch dann machen wenn man will, oder nicht? Trotzdem hab ich doch ein paar Pläne und Dinge, die ich in 2018 unbedingt machen will und ich hab das Gefühl, wenn ich das ganze hier aufschreibe und „öffentlich“ mache, steh ich mehr unter Druck, das auch wirklich zu machen.



Weniger Süßigkeiten Essen 😅
Ok, das ist dann wohl doch ein richtiger Neujahrs-Vorsatz  😏
Definitiv ein ganz großes Ziel von mir. Ich hab immer das Gefühl, ich bin der Mensch, der auf der ganzen Welt die meisten Süßigkeiten isst. DAS MUSS AUFHÖREN 😂😂.
Ich weiß, dass ich mir damit nichts Gutes tu; meinen Zähnen nicht, meiner Haut nicht und meinem Körperfettanteil schon gleich garnicht.
Also versuch ich’s zu lassen. Soweit es geht. Also hier und da mal ein Stück Schoki oder ein Eis sind natürlich schon noch drin.

1 Monat Vegan
So als persönliche Herausforderung. Vegetarisch bin ich ja schon, also bleibt nur noch vegan (von Gluten-Frei, Low-Carb und solchen Sachen halte ich ehrlich gesagt nichts; ich will aber niemanden kritisieren: wenn ihr damit gut klar kommt, ist das doch super; nur ich komm eben nicht damit klar).
Und soll ich euch was sagen? Ich hab heute damit angefangen und schon gleich dagegen „verstoßen“ 😕. Ich war bei Wok to Walk und da ist die Basis aller Gerichten entweder Nudeln oder Reis mit Gemüse und Ei. Ohne Ei gibt’s das nicht. Ich hatte aber so Hunger, also hab ich mit trotzdem was bestellt.
Aber von einmal lass ich mich natürlich nicht zurück werfen. Morgen ist ein neuer Tag, an dem ich vegan essen kann.

Halbmaraton
Sportschecklauf 2018, bin ich auf jeden Fall dabei. Es wird hart, aber ich will’s unbedingt durchzeihen.

Mehr Fotos machen
Weil ich’s liebe. Ich liebe es, Fotos zu machen. Von meinen Freunden, der Natur, Städten. Das hab ich erst wieder so richtig gemerkt als ich letzte Woche mit Bianca ein kleines „Fotoshooting“ gemacht habe (das Ergebnis sind übrigens die Bilder, mit denen ich diesen Post hier „verziere“).
Ich will wieder öfter Fotos machen und neue Plätze entdecken.

Festivals
Electric Love ist schon sicher und zur Nature One würde ich auch wieder gerne. Ob noch mehr kommt, weiß ich noch nicht. Aber ich hab verdammt bock.

Russisch Kurs belegen 
und mit meiner Tante nach Moskau fliegen 😘

Weniger am Handy sitzen
Fragt irgendwen: ich bin wohl der schlimmste Handy-Süchtling, den es gibt. DAS MUSS AUFHÖREN.

****



First week of 2018: done.
I don't have real new years resolutions. I think it is stupid. If I want to change something in my life, why do I have to start at the 1st of January. I can start whenever I want, can't I?
BUT I still have some plans and things I really want to do this year. I am going to write them down because I feel if I make them "public", there is more pressure to actually do it:

Eating Less Candy 😅
Ok, I would consider this a real New Years resolution, even if I said I don't do New Year's resolutions 😏
I always feel like I am the person that eats the most candy in the world. THIS HAS TO STOP 😂😂. I know it is not good for me: not for my teeth, not for my skin and not for my body fat.
So I try not to eat as much candy as I used to eat. But still: a piece of chocolate or an ice cream once in a while is totally okay.

1 Month Vegan
As a personal challegne. I am already vegetarian so there's only vegan left (because I, personally, think that gluten-free or low-carb and all this stuff is shit; but no offense, everyone can do whatever they want to do).
I actually started today, but even on the first day I could not totally stick to the rules 😕. I went to Wok to Walk and the base of every meal there is either noodles with or rice with veggies and egg. Nothing without egg. I was so hungry, I had to eat it anyway.
But this is not going to throw me back. Tomorrow is a new day where I can rock the vegan diet.

Half Marathon
Sportscheck Lauf 2018, I am in. It is going to be tough but I want to do this so badly.
More Photography
Because I love it. I love taking photographs. Of my friends, of nature, of cities... I just realized it again last week when I was doing a little photo shootig with Bianca (you can see the outcome right here in this post).
I want to take more pictures and discover new places.
Festivals
Electric Love is already booked and I'd love to go to Nature One again. I don't know if there will be any more. But I am already on fire for it,

Taking Russian Lessons
And maybe 
visiting Moscow with my autie. 😘
Using My Phone Less
Ask my friends: I am the biggest smartphone junkie on this planet. IT HAS TO STOP!





2018/01/03

Día 131: Home Town Glory

Ich sitze grad im Flieger zurück nach Madrid und versuch, die ganzen Eindrücke, die ich in den letzten Tagen hatte, irgendwie zu verarbeiten und zusammen zu fassen.
Ich hatte – zum Großteil – wunderschöne Tage zu Hause. Ich hab meine Familie und viele meiner Freunde wieder gesehen. Das war wirklich das beste Weihnachtsgeschenk von allen!
Meine Eltern, mein Bruder und meine beste Freundin haben mich am Flughafen abgeholt.
Am ersten Tag zu Hause war hab ich quasi drei Wochen Weihnachtsstimmung in einen Tag gepackt: ich hab Weihnachtslieder rauf und runter gehört, selber ein bisschen Klavier gespielt, Geschenke eingepackt, mein Zimmer dekoriert und Plätzchen gebacken (Vanillekipferl und Espresso-Plätzchen  😋 *hmmmm*). 


Am Abend ging’s ab zur Weihnachtsfeier vom Handball. Wir hatten richtig viel Spaß, haben getanzt, getrunken und gegessen und sind erst so um 5 Uhr frühs Heim gegangen.



Am nächsten Tag hat mich dann aber irgendein Magen-Darm-Infekt erwischt und ich lag am 23. Dezember den kompletten tag nur im Bett – nicht mal Wasser konnte ich drin behalten.
An Weihnachten selber ging’s mir dann schon etwas besser und ich konnte – ganz traditionsgemäß – mit in den Zoo und in den Botanischen Garten und auch zum McDonalds.
Letzteres war aber wohl eher keine gute Idee – das fettige Essen ist nicht lange in mir drin geblieben und so hab ich dann auch abends, während alle das leckere Weihnachtsessen von meiner Mama gegessen haben, meinen Pfefferminz-Tee gelöffelt und gehofft, dass es mir bald wieder besser geht.


es gab einfach ein Baby Alpaca 😍


Die nächsten Tage waren – magentechnisch – dann solala. Am 25. Bin ich mit ein paar Freundinnen in die Rofa – da war Electric Park. Ich hatte richtig, richtig viel Spaß. Endlich mal wieder gescheite Musik.
Ich hab’s aber glaube ich nur so lange ausgehalten, weil ich Fahrer war. Hätte ich Alkohol getrunken, wärs mir wohl gleich wieder schlecht gegangen.
Am 28. war dann Annikas Geburtstagsparty. Erst waren wir im Enchi und haben dort lecker gegessen und danach waren wir noch im Mo Club. Alt sind wir an dem Abend aber nicht geworden – so gegen zwei Uhr sind wir heimgefahren. Ich war auch da wieder Fahrer – aber das macht mir auch nichts aus. Ich finde, mit den richtigen Leuten kann ich immer viel Spaß haben, dazu muss ich nichts trinken. 




der Christbaum in der City Galerie

endlich Schnee 😍😍😍


Ich war auch noch ein bisschen Shoppen und dann war auch schon Silvester. Gegessen hab ich mit meiner Familie. Es gab Fondue und meine Mama hat selber Sangria gemacht. Dafür musste ich 2 Kilo Orangen auspressen - das war wie ein halbes Workout 😂. Feiern waren wir dann in Merching und ich fand’s super schön meine besten Freunde um ich herum zu haben. Die Party war nicht so groß, wie die, die wir immer in Mering geschmissen hatten; aber trotzdem war es schön und ich hatte einen guten Start ins neue Jahr.







Und jetzt sitze ich mit der Bianca im Flieger und freu  mich einfach tierisch auf die nächsten paar Tage. Das wird wie Urlaub!!!

****




Right now I am sitting in the plane back to Madrid and try to sort out and summarize all the impressions I had in the past few days.
I had wonderful days at home, even if I was knocked out for a few days. Meeting my family and most of my friends was the best Christmas present I could have received.
My parents, my brother and my best friend fetched me up from the airport.
On the first day at home I was totally feeling the Christmas spirit: I listened to Christmas songs all day long and made Christmas cookies: vanilla moons and espresso cookies *hmm yummy*. I went to the Christmas party of my sports club in the evening. We danced, and drank and ate and had a lot of fun. We stayed there all night and went home at 5 o’clock in the morning. 

The next day, unfortunately, I was sick in bed. I had some gastric disease – I wasn’t even able to drink water. I still was a little bit sick on Christmas Eve. However I decided to catch up with the tradition and go to the botanic gardens, the zoo and McDonalds with my family and some friends of my parents. It was all good until – of course – I ate McDonalds’ fries. They messed up my stomach again, which was why I was only able to sip some herbal tea while my whole family was eating the delicious Christmas meal my mother had made.
The next days were – healthwise – okay. I went to Electric Park, a small indoor festival in my town – with my friends. Finally some good music again! I had a lot of fun and we stayed there very long. Luckily I was the driver because if I had drunk any alcohol, I would have felt awful.

Annika’s birthday party was on the 28th. We went to Enchilada for dinner and then headed to Mo Club. I was driving again; but I feel like with the right people it doesn’t matter if I drink or not. I have fun in all ways.
I also did a little bit of shopping and then it was already New Year’s Eve. We celebrated in Merching and for me, it was amazing because I had all my best friends around me. The party was not as big and the one we always had in Mering, but still it was fun and I had a great start into the New Year.
Well, and now I am sitting I the plane with Bianca and I am totally looking forward to the next days. It’s going to be like vacation for me. 

2017/11/23

Día 92: One Month left - Tips for your Erasmus

One Month Left!
What everyone needs to know when going on their Erasmus.

Für viele ist das Erasmus-Semester das erste Mal, dass sie so lange Zeit in einem fremden Land verbringen. Für mich ist es schon das zweite Mal – ich hab quasi doppelt Erfahrung.
Aber auch mein Erasmus neigt sich so langsam schon dem Ende zu – in vier Wochen flieg ich schon wieder heim. Zumindest für Weihnachten. Nach Silvester komme ich dann zwar nochmal drei Woche her, um meine Prüfungen zu schreiben und um mit meiner besten Freundin ein bisschen “Urlaub” zu machen; aber für mich zählt das irgendwie garnicht dazu.
Schon wieder so viel Geschwafel; hier sind jetzt 15 Dinge, die - meiner Meinung nach - nützlich zu wissen sind, bevor man ins Auslandssemester startet

Don’t let random stuff stress you out! 


An das Bild musste ich irgendwie denken, als ich diesen ersten Satz geschrieben habe. Ich
meine zwar hier nicht die Sache mit den Boys,aber eigentlich alles andere, was einen so stressen kann. Aber ich kann euch sagen: die meisten Dinge, über die ihr euch Sorgen macht, sind halb so schlimm und bringen euch nur unnötigen Stress, schlechte Laune oder im schlimmsten Fall auch mal kleine Nervenzusammenbrüche. Glaubt ihr mir nicht? Hier ein paar Beispiele:
Am Anfang hab ich mich richtig von meiner Kursauswahl stressen lassen: vorne und hinten hat nichts zusammen gepasst und irgendwie hab ich es nicht hinbekommen, einen vernünftigen Stundenplan zu erstellen. Das hat mich Nerven gekostet, das kann ich euch sagen. Ich war schon kurz davor, einfach zwei Kurse weniger zu belegen und dann mit nur 14 ECTS nach Hause zu fahren. Aber ich hab einfach mal einen Tag durchgeatmet, mich nicht um den Stundenplan gekümmert und am nächsten Tag *zack* hatte ich die Lösung und mache jetzt 24 ECTS.
Das letzte Mal, dass ich mich von etwas richtig hab stressen lassen, war vor ca. drei Wochen. Ich bin aufgewacht und die Heizung ging immer noch nicht. Es war arschkalt in meinem Zimmer. Ich bin einfach im Bett liegen geblieben, bin nicht in die Uni gegangen und bi in Selbstmitleid versumpft – ich hab mir so viele Gedanken um diese Heizung gemacht: wird sie jemals funktionieren oder will unser Hausmanager einfach nur Geld sparen? Wird jemals das warme Wasser in der Küche funktionieren? Wird er auf die Idee kommen, dass er noch mehr Geld sparen kann, wenn er auch noch das warme Wasser im Bad abdreht? Ihr seht – richtig unnötige Gedanken. Am selben (!!!) Tag wurden die Heizungen angestellt und das warme Wasser in der Küche folgte eine Woche später.
Unnötiger Stress also.
Der zweite Tipp hängt auch stark mit dem ersten zusammen. Ich hab mich am Anfang immer so aufgeregt, dass die Küche dreckig ist, dass meine Mitbewohner laut sind, dass sie ihre Sachen einfach in mein Fach in der Küche räumen,…lauter solche Sachen eben. Aber mittlerweile ist mir das alles so egal. Ich koche auch in einer dreckigen Küche. Ich kann inzwischen auch schlafen, wenn es mal ein bisschen lauter ist (ok, das ist wohl einfach Gewöhnungssache) und wenn etwas in meinem Fach steht, das nicht mir gehört, stelle ich es raus oder benutz es einfach selber. Ich reg mich nicht mehr drüber auf, sondern versuch einfach über Dinge hinweg zu sehen. Für manche mag das vielleicht etwas schwieriger sein; aber das ist etwas, was ich allen nur ans Herz legen kann: lass dir Sachen einfach auch mal am Arsch vorbei gehen.

dreckige Küche? drauf gesch***en
Kommen wir zu Tipp nr. Drei. Es is nicht wirklich ein Tipp, sondern etwas, auf was man sich einstellen muss: du wirst alleine sein; ob du willst oder nicht. Besonders am Anfang, wenn du ankommst und noch keinen kennst ist es oft hart. Oder auch mal zwischendrin: es wird Momente geben, in denen du alleine bist. Und du wirst dich einsam fühlen. 
Ich bin jemand, der eigentlich auch ganz gut alleine klar kommt und manchmal brauche ich es auch, alleine zu sein. Aber sogar ich saß manchmal dran und habe geweint, weil ich mich so einsam gefühlt habe und niemanden hatte, mit dem ich drüber reden konnte. Aber auch das wird vorbei gehen.

Du wirst Freunde finden
. Und das ist „Tipp“ Nummer vier:
eines der ersten Dinge, die du im Ausland tun solltest, ist Leute kennenzulernen. Das müssen dann im Endeffekt nicht die Leute sein, mit denen du deine Monate hier verbringst und die deine Freunde werden. Aber versuch einfach, rauszukommen und dich mit Leuten zu unterhalten. Ich bin zum Beispiel gleich in der ersten oder zweiten Woche zu einem Event gegangen, dass extra dazu da ist, Leute kennenzulernen; ich hab mit keinen von den Leuten, mit denen ich damals dort gesprochen hatte noch Kontakt; aber der Mensch ist ein soziales Wesen und braucht den Kontakt zu anderen Menschen.

bei dem Event hat man Flaggen an sein T-Shirt
bekommen, damit die anderen gleich sehen können,
welche Sprachen man spricht
Anschließend zu diesem Punkt kommen noch zwei weitere Punkte: erstens, freunde dich auch mit Einheimischen an. 
Eine Frage: wieso wolltest du ins Ausland? Klar, du willst neue Erfahrungen sammeln und sehen, wie es wo anders so ist. Aber du willst sicher auch die Sprache lernen, bzw. üben, wenn du sie schon ein bisschen kannst. Und das geht eben am besten, wenn du dich mit Muttersprachlern unterhältst. Ich hab hier dummerweise kaum spanische Leute kennengelernt, weswegen ich hier überwiegend Englisch spreche. Man trifft halt hauptsächlich Erasmus-Leute und wieso sich kompliziert mit Spanisch rumschlagen, wenn alle viel besser Englisch sprechen? Naja, lernt also aus meinem Fehler und trefft euch auch mit Einheimischen; sprecht die Sprache und werdet besser.

Zweitens: wenn du jemanden nicht magst musst du auch nicht mit ihm abhängen. Ich hatte hier am Anfang irgendwie so das Gefühl, dass ich am mit jedem klarkommen muss und ich um jede Bekanntschaft, die ich mache, froh sein sollte. Auch wenn ich die Person eigentlich garnicht mag. Ich dachte, dass ich hier mit jedem Freundschaft schließen muss, um nicht alleine zu sein. Mit der Zeit ist mir aber klar geworden, dass man nicht mit jedem gut auskommen kann und das auch nicht schlimm ist. Zwing dich nicht, etwas mit Leuten zu unternehmen die du nicht magst. Es werden genug Leute kommen, die du magst und mit denen zu Zeit verbringen kannst. ABER: unternimm etwas mit Leuten, die du noch nicht kennst. Das ist der einzige Weg, Freunde zu finden und herauszufinden, ob man mit jemandem klar kommt oder nicht. Man muss da wohl ein bisschen über seinen Schatten springen (oder zumindest ich musste das). Ich bin nicht die Person, die sofort jedem vertraut und sich gleich jedem anschließt. Ich brauche immer ein bisschen Zeit, um mit anderen „warm zu werden“. Aber dazu muss man eben auch mit Menschen abhängen, die man noch nicht kennt.

Und noch etwas: wenn du auf etwas keine Lust hast, musst du es auch nicht machen. Was ich erlebt habe ist, dass alle Leute gleich denken Erasmus = Party & Alkohol. Ich kenne hier so viele Leute, die dauernd feiern gehen – zweimal am Wochenende und auch unter der Woche und immer und überall. Wenn die das so mögen ist das total okay, aber für mich ist das nichts. Am Anfang dachte ich, mit mir stimmt irgendwas nicht und ich hab mich schlecht gefühlt, weil ich hier nicht „so viel erlebe“ und mein „Erasmus-Leben nicht voll auskoste“. Aber wer hat bestimmt, dass man sein Leben nur genießen kann, wenn man Feiern geht und sich jedes Wochenende abschießt? Ich habe mittlerweile begriffen, dass ich mich nicht dafür rechtfertigen muss, dass ich nur alle zwei Wochen mal feiern gehe und Sonntags lieber gut gelaunt um 10 ins Gym gehe als um 15 Uhr verkatert aufzuwachen und den ganzen Tag nur im Bett zu vergammeln. Jeder kann sein Leben so führen wie er will. Wenn du keine Lust auf etwas hast, musst du es nicht machen nur weil es andere so machen oder weil das so "normal" ist.

Mittlerweile sind wir glaube ich bei Tipp Nummer Neun angekommen: führe Rituale ein. Kleine Dinge, die ein bisschen Routine in dein Leben im Ausland bringen. Dinge, auf die du dich immer wieder freuen kannst und die dir das Leben hier angenehm machen. Das kann sein, was immer du auch willst.
Ich schaue zum Beispiel jeden Morgen beim Frühstück die ZDF-heute-Nachrichten vom Vortag. Und ich gehe jeden Freitag in die Stadt, setze mich in ein Café und trinke dort einen guten, richtigen Kaffee (weil wir in unserem Apartment ja keine Kaffeemaschine haben und ich jeden Morgen diesen ekligen Instant-Kaffee trinke).
Außerdem: finde ein Hobby, etwas, das dir Spaß macht – auch wenn du es alleine machst. Ich zum Beispiel hab das Gym; das war auch schon zu Hause mein Hobby und ich kann es hier quasi einfach weiterführen. Und der Blog – der ist hier irgendwie auch zu meinem Hobby geworden. Es kann also alles Erdenkliche sein, auch Dinge, die man zu Hause nicht gemacht hat. Hauptsache man hat Spaß daran.

ich hab mein Hobby hier gefunden!

Was ich auch nur jedem ans Herz legen kann: probier neue Sachen aus! Das kann alles Mögliche sein – ein neuer Kleidungsstil, eine neue Frisur,… Bei mir hat sich das hier allerdings eher auf’s Essen bezogen. Ich esse zwar immer noch kein Fleisch (das wird glaube ich auch nie passieren) aber ich hab hier so viele neue Sachen probiert und viele davon haben mir auch geschmeckt: Kichererbsen, Tomaten (ja in der Tat – bis ich nach Spanien gekommen in hab ich rohe Tomaten nicht gemocht), Paella, Spinat (wobei ich immer noch kein riesen Fan davon bin), … die Liste ist lang.


Was ich euch auch noch sagen wollte: es ist keine Schande, jeden Tag mit euren Eltern oder Freunden zu telefonieren/in Kontakt zu stehen. Manche denken, dass man hier doch sein Leben mal ohne die Eltern genießen sollte – aber glaubt mir – an irgendeinem Punkt während eurem Erasmus werdet ihr das Bedürfnis haben, euren Eltern etwas erzählen zu wollen. Redet so oft mit euren Eltern, wie ihr es eben braucht. Bei mir ist das so zwei Mal die Woche; ich kenne auf der einen Seite auch Leute, die jeden Tag mit ihren Eltern sprechen oder auf der anderen welche, die nur bei ihrer Ankunft hier mit ihren Eltern gesprochen haben. Jeder wie er’s eben mag.
Das gleiche gilt für Freunde: versucht mit euren Freunden zu Hause in Kontakt zu bleiben. Das heißt jetzt nicht, dass ihr jeden Tag mit denen schreiben oder telefonieren müsst. Ein paar Nachrichten hier und da reichen schon aus. Oder auch nur ein paar Snaps – völlig genug. Aber denkt immer daran, dass auch das Leben eurer Freunde zu Hause weiter geht und dass ihr irgendwann wieder kommt, und es dann schön ist zu wissen, dass man sich immer noch auf sie verlassen kann. Und natürlich – zumindest geht es mir so – will ich wissen, was in den Leben meiner Freunde so passiert, erst recht wenn ich so weit weg von zu Hause bin.
Tipp Nummer 15: versuch so viel wie möglich zu sehen. Viele Leute reisen während ihres Erasmus durch halb Europa – ich kann das bei Leuten verstehen, die außerhalb von Europa leben und hier nur einmal das Visum brauchen. Ich allerdings als Europäerin verstehe den Sinn dahinter nicht ganz – wieso sollte ich für zwei Tage in eine Stadt reisen, versuchen in so kurzer Zeit alles zu sehen und dann, wenn ich nach zwei Tagen wieder komplett fertig zurück komme mich gleich wieder in der Uni stressen. Ich frag mich auch wo die Leute das ganze Geld her haben. Ich kann genauso gut von Deutschland aus in alle europäischen Länder reisen und dann auch mal eine ganze Woche dort verbringen. Ich bin also nicht sehr viel gereist, aber ich hab dafür richtig viel von Madrid gesehen – wohl mehr als viele andere. Und darum geht’s: egal ob du in Europa rumreist oder einfach in Madrid bleibst – versuch, möglichst viel mitzunehmen. Es bringt nichts, die Zeit immer nur in seinem Zimmer abzusitzen. Entdecke neue Orte!

Der letzte Tipp ist eigentlich kein Tipp sondern eher etwas, was du erwarten kannst, und vielleicht klingt das jetzt auch richtig dumm, aber du wirst zunehmen. Ich kenne wirklich niemanden, der während seinem Erasmus nicht zugenommen hat. Da schließ ich mich auch selber nicht aus. Ich hab hier nicht so viel zugenommen, wie in Australien, aber schon etwas. Und irgendwie macht mich das ein bisschen fertig und es ist mir auch peinlich, weil ich eigentlich mit dem Ziel hergekommen bin, etwas abzunehmen. Ich koche hier fast immer selber und frisch und gehe regelmäßig ins Gym; aber es gibt hier einfach so viel gutes Essen, dass man ausprobieren muss und so viele leckere Sachen, die man einfach nicht verpassen will; da leidet die Figur drunter. Ich bin aber immer der Meinung, dass sich das zu Hause dann wieder einpendelt. 

and don't forget to treat yourself



2017/11/09

Día 78: Winter is Coming!


Winter is Coming! 

Der Titel passt gleich auf mehrere Weisen:
Zum einen bin ich damit gefühlt die letzte Person der Welt, aber ich hab endlich angefangen Game of Thrones zu schauen. Ich hab jetzt schon 4 Folgen angeschaut und ich muss sagen, es gefällt mir ganz gut. Obwohl ich eigentlich überhaupt kein Fan von Fantasy- oder Mittelalterfilmen bin. Aber mal sehen, wie’s weiter geht.

Und der Winter kommt aber auch nach Madrid – zwar ist das Wetter definitiv noch mit „herbstlich“ zu beschreiben, aber es wird immer kühler und die Tage werden immer kürzer.
Und ja, was soll ich sagen? Ich bin glücklich darüber. Versteht mich nicht falsch – Frühling und Sommer sind toll – aber müsste ich mich entscheiden, würde ich immer die beiden kalten Jahreszeiten wählen. Ich bin einfach ein Herbst-Kind; nicht nur, weil ich im Oktober Geburtstag habe. Ich liebe dicke Pullover, Kuschelsocken und meterlange Schals. Ich liebe es, nach Hause ins Warme zu kommen, wenn es draußen richtig kalt ist. Kälte macht heimkommen so viel schöner. Denkt an warmen Tee, denkt an euer kuscheliges Bett. Denkt daran, wie ihr die Füße in die Rillen von der Heizung steckt, wenn ihr davor  stundenlang draußen in der Kälte rumgelaufen seid. Dieses Gefühl gib’s im Sommer nicht. Aber ich liebe nicht nur das „Drinnen“ im Winter, sondern auch das „Draußen“. Ich geh lieber bei 8 Grad laufen als bei 30. Ich liebe bunte Blätter am Boden, die rascheln, wenn man durchläuft. Ich liebe es, abends durch festlich beleuchtete Straßen zu gehen, wenn man seinen eigenen Atem sehen kann. Ich liebe die Kälte. Und die Menschen. Ich kann’s nicht beschreiben, aber Menschen sind anders, wenn es draußen kalt ist. Und dann ist da natürlich die Weihnachtszeit – mit ihren ganzen Eindrücken, Gerüchen und Geschmäckern. Glühwein, Zimt, Tannenbäume. Man kann Plätzchen backen – unzählige Sorten. Es gibt Christkindelsmärkte, überall sind Lichter; man verbringt Zeit mit seiner Familie und hat Zeit, mal runter zu kommen. Man kann bei Kerzenschein zu Hause sitzen und Bratapfel essen oder Kinderpunsch trinken.
Aber Weihnachten ist natürlich nicht das Einzige. Ich liebe Snowboarden, Schlittschuhlaufen und Schlittenfahren. Schneeballschlachten. Ich liebe Schnee! Denkt an Spaziergänge durch die verschneite Landschaft, vor allem wenn die Sonne scheint.
Das alles macht mich glücklich – und das gibt’s eben im Sommer nicht.

Herbst und Winter sind wundervoll und ich bin echt gespannt, wie der Winter hier in Madrid so wird. Schnee wird’s wohl nicht geben aber die Weihnachtsbeleuchtungen hängen schon – auch wenn sie noch nicht angemacht werden. Ich hab mich auch schon vorbereitet – mit Lebkuchen, Wintertee, einer Duftkerze in der Sorte ‚Gebrannte Mandel‘ und einem Adventskalender. In meinem Apartment funktionieren auch endlich die Heizungen. Zumindest zwischen 15 und 23 Uhr, aber morgen kommt der Hausmeister, der soll sich das mal genauer anschauen. Hoffentlich kriegen wir dann auch endlich mal warmes Wasser in der Küche – das funktioniert nämlich immer noch nicht. Aber ansonsten ist alles gut.


Calle de Bravo Murillo - hier gibt's schon Weihnachts-Beleuchtung
So, das waren meine Worte zum Feiertag (in Madrid haben heute nämlich alle frei 😛), ich muss jetzt weiter lernen und später geht’s noch zum Paella essen.

Avenida de la Reina Victoria - leider gibt's hier keine Deko - schön ist es trotzdem!

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Winter is Coming!

This title even fits in several ways:
I am probably the last person on earth but I have finally started watching Game of Thrones. I am four episodes in now and I must admit I kind of like it. Even though I am not really a huge fan of fantasy or medieval movies. Let’s see how it goes on.

Winter is also coming to Madrid – the weather still says “autumn” but temperatures are dropping and the days get shorter.
And well, what can I say? I am happy about it. Don’t get me wrong, spring and summer are amazing but if I had to decide, I would always choose the cold seasons. I am a child of autumn – not only because my birthday is in October. I love thick pullovers, fluffy socks and big scarfs. I love coming home into the warmth when it’s cold outside. The cold makes coming home so much better. Think about hot tea, think about your comfy bed. Think about putting your feet onto the heater after walking around outside in the cold for hours. You can’t experience this feeling in summer. But I don’t just love the ‘inside’ in winter but also the ‘outside’. I’d always prefer running when it has 8 degrees over running when it has 30 degrees. I love colourful leaves on the ground and the sound they make when you walk through them. I love walking through festively illuminated streets in the evening, seeing your own breath.I love the cold. And the people. I don’t know how to describe it but people are just different when it’s cold outside. And of course there is the Christmas time with all its impressions, smells and tastes. Gluhwein, cinnamon, pine trees. You can make Christmas cookies – tons of different kinds of them. You have Christmas markets, there are lights everywhere; you spend time with your family and have time to calm and slow down. You can sit at home, enjoying the light of candles and eating baked apple or drinking punch.
Of course Christmas isn’t the only thing. I love snowboarding, ice skating and sled riding. I love snow. Imagine walking through a snowy scenery while the sun is shining.
These things that all make me really happy – and we don’t have them in summer.

I am excited to see how winter will be in Madrid. There won’t be snow eventually but Christmas lighting is already set up (even if they are not switching it on yet). I, myself, am already prepared for the festive season, too: I have gingerbread, winter tea, a roasted-almond-scented candle and an advent calendar. And finally the heating is working in our apartment although they are only switched on between 15h and 23h. The house keeper will come tomorrow and I hope he can fix it. Also, we still don’t have warm water in the kitchen. But apart from that, everything is working out quite well here.


So this was my holiday speech (in Madrid we have a day off today 😛), I have to continue studying now and later I will have paella with some friends.

2017/10/29

Día 67: die Sache mit dem Heimweh

Der Versuch, mich vor der Uni-Arbeit zu drücken war erfolgreich: ich hatte so Lust einen Blog-Post zu schreiben. Aber über was? Dieses Wochenende hab ich komplett am Schreibtisch verbracht (und werde auch den Rest davon noch dort verbringen). Zwischendurch war ich ein, zwei Mal im Gym; aber was Spannendes, was euch eventuell interessieren könnte, ist nicht passiert. Also hab ich mir gedacht, versuch ich nochmal, die Sache mit dem Heimweh noch einmal auf ein paar kurze Absätze runter zu brechen. Irgendwie haben doch immer Leute danach gefragt.



Es gibt zwei Sätze, die ich jetzt schon so oft gehört hab, dass sie mir irgendwie zum Hals raus hängen. Der erste ist “Wieso hast du so Heimweh? Du warst doch schon Mal so lange weg?”. Und ja, stimmt. Ich war schonmal fast sechs Monate lang von zu Hause weg. Das heißt aber ja nicht, dass ich mein zu Hause deswegen weniger mag oder die Leute, die ich vermisse mir plötzlich nicht mehr so wichtig sind. Nur weil ich schon einmal länger weg war, heißt es doch nicht, dass ich plötzlich immun gegen Heimweh bin?




Zum zweiten Satz hab ich ein bisschen mehr zu sagen: „Ich versteh dich mit dem Heimweh, aber du sollst doch deine Zeit dort genießen.“
Damit haben die Leute auch vollkommen Recht. Und nur weil ich hier und da Heimweh habe, heißt es nicht, dass ich meine Zeit nicht genießen kann. Die Sache ist die: wenn ich beschäftigt bin, was zu tun hab (sei es nur Essen oder Wäsche waschen) oder was mit Leuten unternehm, dann hab ich kein Heimweh. Dann bin ich abgelenkt. Und dann hab ich auch eine tolle Zeit und genieß es, in Madrid zu sein. Ich weiß, dass ich mich unglaublich glücklich schätzen kann, diese Chance bekommen zu haben. Und klar nutz ich die auch. Aber es sind die Momente, in denen man sich nicht ablenken kann. Wenn man abends kurz vor’m Einschlafen ist oder Morgens bevor man sich aus dem Bett hievt. Oder an einem langweiligen Dienstagnachmittag, wenn man nichts unternehmen kann, weil es draußen Regnet und alle Freunde noch in der Uni sitzen. Das sind die Momente, in denen man beginnt über zu Hause nach zu denken. Man erinnert sich, fragt sich, was die anderen daheim wohl grade so machen, wünscht sich, man wäre auch dort. Und schwupps-di-wupps kullert die erste Träne. Und dann kann man nicht mehr aufhören – selbst wenn man will. All die Gedanken wiederholen sich dann wieder und wieder. Es sind immer die gleichen aber sie werden nicht weniger schlimm, je länger man drüber nachdenkt.
Mir hilft es dann, meiner Mama zu schreiben, raus zu gehen und frische Luft zu bekommen oder mir eine lustige Serie anzusehen. 



Die letzten zwei Wochen hatte ich überhaupt kein Heimweh und mir geht es jetzt echt gut. Ich tu auch echt viel, um mich immer abzulenken. Gym, kochen, fernsehen… um ehrlich zu sein mach ich auch für die Uni mehr als wahrscheinlich nötig wäre – aber es hilft mir eben. Und ich hab mir jetzt auch vorgenommen, mich nicht noch einmal so vom Heimweh unterkriegen zu lassen, wie es vor ‚nem Monat der Fall war. Ich hab jetzt noch acht Wochen hier und die will ich bis auf’s Letzte auskosten! 

Die Bilder sind übrigens von Mai 2017 - da war ich mit Lea am Auensee. Die haben zwar jetzt überhaupt nichts mit dem Thema Heimweh zu tun, aber ich dachte, ein paar Bilder machen den Eintrag besser 😊




2017/09/08

10 things that make me happy

Im Folgenden will ich euch 10 Dinge vorstellen, die es immer schaffen mich glücklich zu machen, bzw. meine Laune zu heben. Das hat auch einen Hintergrund. Auch wenn es echt schwer ist, sich sowas einzugestehen, aber im Moment hab ich hier noch nicht so wirklich Anschluss gefunden. Klar, ich kann mich immer mit den Leuten in meinem Apartment unterhalten; die sind ja alle super lieb. Und es ist auch erst der zweite Tag an der Uni, da kann man noch nicht gleich erwarten, wirklich Freunde gefunden zu haben, bzw. Leute, mit denen man einfach rumhängen kann. Aber irgendwie deprimiert mich das. Ich hab immer das Gefühl, dass es allen Menschen außer mir total einfach fällt, neue Bekanntschaften zu machen. Und mir fällt es überhaupt nicht einfach. Vor allem wenn man alleine ist, und alle anderen immer "schon jemanden haben". Ich finde, es ist ein bisschen einfacher, Bekanntschaften zu machen mit Leute, die auch alleine sind, als mit einer Gruppe von zwei oder mehr Leuten. Da fühlt man sich dann irgendwie immer so als würde man stören. Aber ich seh' das ganze hier ja als Herausforderung und ich will dieses Semester unbedingt meistern, also beiß ich erstmal die Zähne zusammen. Ich krieg das auf jeden Fall noch in den Griff.
Und diese 10 Dinge schaffen es eben, mich aufzubauen und mich besser und glücklicher zu fühlen, auch wenn ich vielleicht (noch) alleine bin.


Das Bild ist natürlich nicht aus Spanien, aber ich fand es irgendwie passend :)


Sport: Sport steht hier einfach an erster Stelle. Egal ob ins Gym gehen, Laufen oder einfach nur ein bisschen Stretching. Währenddessen bin ich abgelenkt und danach fühlt ich mich einfach immer besser, erstens weil ich ausgepowert bin und zweitens weil ich weiß, dass ich etwas Gutes für mich und meinen Körper getan hab. Was auch extrem gut daran ist: wenn ich besser war, als das letzte Mal und quasi einen Erfolg hatte. Baut unglaublich auf und pusht das Selbstbewusstsein (meins zumindest). 
Gutes Essen: Und damit meine ich jetzt nicht nur Pizza, Pasta und Pommes. Einfach gutes, leckeres Essen (also durchaus auch ein super geiler Salat) heben meine Laune immer enorm.
Schokolade: Ich glaube dazu muss ich nicht viel sagen: Schoki macht halt einfach glücklich. Punkt. 
Shopping: Mit dem Shopping ist das so eine Sache, denn oft gehe ich Shoppen und währenddessen freue ich mich voll, weil ich Sachen kaufen kann, aber danach fühle ich mich schlecht, weil ich (schon wieder) unnötig so viel Geld ausgegeben hab. Aber ich finde, es zählt auch, einfach durch die Läden zu schlendern und nur zu gucken, auch mal in Läden zu gehen, in die ich sonst niemals gehen würde - dabei entdeckt man manchmal unglaublich coole Sachen. Man muss ja nicht zwingend etwas kaufen. Mir macht das auch so gute Laune. 
Kreativ Sein: Hilft mir auch immer unglaublich. Ich bin erstens abgelenkt und zweitens hab ich danach ein Ergebnis, auf das ich irgendwie stolz sein kann. Egal ob das einen Blogpost schreiben ist, ein Mandala ausmalen, Fotos bearbeiten... die Liste ist ellenlang und danach geht's mir immer besser. 
Lustige Serien schauen: Braucht eigentlich auch keine Erklärung, oder? :)
Musik hören: Wenn ich Musik hör, die mir gefällt, oder die mich an etwas schönes erinnert geht's mir auch sofort besser. 
Fotos: Alte Fotos anzusehen weckt bei mir schöne Erinnerungen (außer ich beschäftige mich damit zu lange, dann endet das eher in Heimweh). Außerdem krieg ich auch gute Laune, wenn ich schöne Bilder mache, also einfach rumlaufe und random ein paar schöne Fotos schieße, die ich danach bearbeiten (s. 'kreativ sein') und hochladen kann. 
Schlafen: Schlafen hilft immer. Nach einem kurzen Nachmittags-Nap sieht die Welt da draußen immer besser aus (außer der Nap wird zu lang und ich wache 6h später wieder auf und weiß nicht, in welchem Jahrhundert ich mich befinde.
Kaffee: Hilf immer. Egal wo, egal wann. Coffee always saves my day!

2017/03/26

the sunny spring day

Hier sind nur ein paar Bilder von dem heutigen "Fotoshoot" mit Vanessa und Bianca. Ich finde es etwas dämlich so etwas Fotoshooting zu nennen, wir waren einfach draußen und haben ein paar Bilder gemacht. Das ist ja keineswegs professionell was wir da veranstalten. Ich finde aber, die Bilder sind trotzdem ganz hübsch geworden. 








2017/03/07

New Start

Wer kennt das nicht? Man hat so ein richtiges Motivationstief, keine Lust auf irgendetwas und würde am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen und die Lieblings-Serie bingewatchen? Ok, ich spreche hier wahrscheinlich nur für Studenten, die gerade Semesterferien haben - aber das sind ja dann schon mal ein paar.
Mir geht es ganz genau so. Aber endlich. Ja, ENDLICH habe ich einen Grund gefunden, meinen Blog wieder zum Leben zu erwecken: Langeweile.
Ich will raus aus diesem Motivationstief. Ich will etwas tun! Nur was?
Neben einer ellenlangen Liste, die ich bis Ende April noch abarbeiten kann (die findet weiter unten) kann ich also - mal wieder - Zeit in meinen Blog stecken und meiner Kreativität freien Lauf lassen. Und ich hoffe das gefällt euch. 




50 Dinge die man tun kann, wenn einem in den Semesterferien langweilig ist (vorallem für die, deren Freunde alle arbeiten):
1) bastel etwas - such dir etwas auf Pinterest und mach einfach
2) geh raus und mach Fotos
3) übe Schminken
4) leih dir ein Yoga-Buch und lerne Yoga
5) schreib eine Geschichte
6) lerne 10 Wörter einer anderen Sprache
7) probiere neue Rezepte - experimentiere einfach ein bisschen in der Küche
8) spiele ein Spiel auf einer Konsole
9) besorge dir das Mach-mich-fertig-Buch und probiere was aus
10) gehe spazieren
11) mal etwas schönes für deine Mama
12) geh ins Schwimmbad
13) räum dein Zimmer auf und dekoriere es neu
14) schau dir alte Fotoalben an
15) mach dir die Nägel
16) lern eine neue Flecht-Technik
17) mach Sport - Fitnessstudio, Joggen, Fahrradfahren - egal was
18) geh in die Stadt und kauf dir etwas, was du schon immer haben wolltest
19) mach ein Puzzle
20) mach dir einen Smoothie
21) nimm ein Bad
22) kauf dir eine Zeitschrift
23) schau eine neue Folge deiner Lieblings-Serie (ja, nur eine. Du sollst ja noch lange genug etwas davon haben)
24) sortier die Fotos auf deinem Handy aus
25) zeichne Entwürfe für ein Tattoo
26) plane eine Reise - du muss sie ja nicht machen
27) geh in den Park und beobachte einfach die Leute, die vorbei laufen
28) besuch ein Museum
29) finde ein Vintage-Outfit in einem Second-Hand-Shop
30) schreib eine Geschichte
31) putze Bad oder Küche (oder beides ;))
32) mal ein Mandala
33) lerne ein Instrument
34) sortiere die Bücher in deinem Haus neu (z.B. nach Alphabet, Farbe, etc.)
35) kümmer dich um deine Pflanzen - pflanze neue
36) geh ins Tierheim und schau dir süße Tiere an
37) such dir einen Job
38) gönn dir einen Wellness-Tag mit Haarkur, Gesichtsmakse, etc.
39) leih dir ein Buch über ein wissenschaftliches Thema, das dich interessiert und lern etwas
40) starte einen Blog ;)


Die Bilder hat übrigens meine beste Freundin vor ein paar Monaten von mir gemacht. Den Pulli gibt's übrigens hier. Ich liebe einfach Prinz Pi, deswegen musste ich den Pulli unbedingt haben. :)